
Hinterleib auf dicht chagriniertem Grund gleichmäßig sehr fein und dicht, aber deutlich punktiert. 2. und 3. Fühlerglied etwa gleichlang, vorletzte Fühlerglieder nicht quer. Kopf kaum schmäler als der nicht deutlich quere Halsschild, dieser mit schwach gerundeten Seiten. Flügeldecken etwas breiter und an der Naht kürzer als der Halsschild. Dunkelbraun, Flügeldecken besonders am Hinterrand und Hinterleibspitze heller braun, Fühler braun mit aufgehellter Basis, Beine braungelb. Vorderkörper auf äußerst fein und dicht chagriniertem Grund sehr fein und sehr dicht punktiert, nur schwach glänzend. (Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 2]. 2,3-2,8 mm. Selten; auf Moor- und Sumpfboden, aber auch auf Salzboden, besonders an der Küste.
-Hinterleib dicht chagriniert, matt, Punktur erst bei starker Vergrößerung (× 50) erkennbar, Fühler kürzer, mittlere Glieder nicht länger als breit, vorletzte Glieder etwas quer. Kopf schmäler als der kaum quere Halsschild; Flügeldeckennaht etwas länger als der Halsschild. Oberseite matt chagriniert mit sehr dichter enganliegender Behaarung. Schwarzbraun, Flügeldecken heller braun, Beine braungelb mit angedunkelten Schenkeln. 2,2 mm. Im südlichen Mähren und im östlichen Österreich sehr selten. Die Art wird mehrfach als pruinosa Kr. bezeichnet, stimmt aber nicht mit dieser mediterranen Art überein. Bisher zu Gattung Dacrila gestellt, mußte sie wegen ihrer mit Atheta übereinstimmenden Mundteile wieder zu Dilacra versetzt werden, wo sie auch bei ihrer Beschreibung eingeordnet war.
Halsschildbehaarung auf den Seiten der Scheibe schräg nach hinten gerichtet. Kopf querrundlich, fast so breit wie der seitlich schwach gerundete Halsschild. Augen so lang wie die Schläfen. Flügeldecken wenig breiter und ihre Naht nicht kürzer als der Halsschild. Dunkelbraun, Kopf und vordere Tergite oft fast schwarz, Fühler hellbraun, Beine gelb. Fühler mäßig lang, Glied 3 kürzer als 2, vorletzte Glieder schwach quer. Vorderkörper auf verloschen chagriniertem, schwach glänzendem Grund fein und ziemlich dicht punktiert. Hinterleib mäßig dicht, etwas körnig punktiert. 6. Sternit beim ♂ quer abgestutzt, beim ♀ sehr flach verrundet. (Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 3]. 2-2,2 mm. In Waldsümpfen in Tallagen weit verbreitet aber selten; im Süden sehr selten oder fehlend. (Dralica) Ähnelt einer kleinen Schistoglossa oder einer Amischa; von Schistoglossa durch die Hinterleibspunktur, von Amischa durch gerandete, weniger erweiterte Schläfen zu unterscheiden.
Schwarz, Halsschild und Flügeldecken dunkelbraun, Fühler pechbraun, 1.-3. Glied heller braun. Kopf über den Schläfen kaum schmäler als der Halsschild; Fühler kräftiger, 8.-10. Glied um die Hälfte breiter als lang. Flügeldecken an der Naht so lang wie der Halsschild ♂: Hinterrand des 6. Tergits deutlich eingebuchtet, 6. Sternit fast gleichmäßig gerundet. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 4], 1,5-1,7 mm. Weit verbreitet, aber wohl überall sehr selten; auf Sumpfboden, im Winter in Riedgrashorsten. (Parameotica)
-Schwarz, Halsschild und Flügeldecken hellbraun, Fühler rötlich-hellbraun, Glied 1-3 heller. Kopf deutlich schmäler als der Halsschild; Fühler zur Spitze weniger verdickt, 8.-10. Glied um 1/3 breiter als lang. Flügeldecken deutlich länger als der Halsschild; ♂: Hinterrand des 6. Tergits gerade oder kaum erkennbar eingebuchtet, letztes Sternit länger vorragend, stärker verengt und stumpf gewinkelt. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 5]. 1,8-2 mm. Verbreitung ungeklärt: Groß-Britannien, Frankreich; in Mitteleuropa zu erwarten, aber noch nicht nachgewiesen.