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Stirn zwischen den Augen genau so breit wie zwischen den Fühlerwurzeln [Abb. 1]. Augen kleiner. Flügeldecken mit je 4 schwach vorspringenden Längsrippen, von denen die 3. nur leicht entwickelt und abgekürzt ist. Untergattung Nacerdes s.str. Körper gelb, nur das Ende der Flügeldecken schwarz, manchmal sind die Seiten des Halsschilds erloschen braun. Hinterleib und Beine braun, die Seiten der Mittelbrust, die Vorderbrust, sowie die Basis des 5. Hinterleibsegments beim ♀ gelb, Vorderschienen und Tarsen, sowie die Knie meist heller. Kopf erloschen, Halsschild feiner und dichter punktiert. Halsschild stark herzförmig. Flügeldecken fein, hautartig gerunzelt, fettglänzend. 9-13 mm. B: Litorale Art des Gezeitenbereichs der Meeresküsten, im Binnenlande nicht autochthon. Larven in periodisch befeuchtetem Holz. D: In Europa weit verbreitet.
raymondi canyellesi Vasquez, 2006🗺
raymondi ciliciensis Svihla, 1991🗺
Flügeldecken mit auffälligen dunklen Haaren zwischen der gelblichen Grundbehaarung. Augen kleiner und flacher, Halsschild sehr schwach herzförmig, Körper rotgelb, beim ♂ die Flügeldecken gegen die Spitze und das Abdomen größtenteils pechbraun. Penis an der Spitze einfach zugespitzt [Abb. 2], weder hakenförmig noch kugelig erweitert. 10-13 mm. D: Frankreich, Spanien, Griechenland. Hierher noch die mir nicht näher bekannten Formen: D: Spanien. D: Griechenland, Türkei.



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Körper gelb; Flügeldecken, die Seiten des Halsschilds und die Fühler braun [Abb. 9], manchmal ist die Naht der Flügeldecken vorn gelblich. Schienen braun. Kopf sehr fein und spärlich punktiert, die Mitte des Halsschilds kaum, seitlich grob, aber erloschen punktiert. Die Punktierung der Flügeldecken grob und dicht, Längsrippen scharf begrenzt. Körper mit feinen, kurzen, rötlichen Haaren. 9-15 mm. B: Nachttier, das besonders am Licht gefangen wird. Larven in alten, rindenlosen, morschen Kiefernstöcken. D: Südeuropa und südliches Mitteleuropa; in Mitteleuropa früher sehr selten, in Deutschland im Südwesten, aber auch in Berlin und Hamburg; in letzter Zeit häufiger gefangen und wohl weiter in Ausbreitung begriffen. Stammform. Die nachfolgenden Farbrassen, die in den genannten Gebieten vorherrschen, sind beschrieben.
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-Flügeldecken gelblich braun, die Seiten in ganzer Länge von den Schultern bis zur Spitze dunkelbraun [Abb. 10]. D: Südwestfrankreich: Biskaya.
-Flügeldecken gelblich braun, die Seiten von den Schultern bis zu 2/3 ihrer Länge bleiben dunkelbraun. D: Griechenland: Peloponnes, Kreta.
Penis mit kleinem apikalem Haken [Abb. 4]. Flügeldecken gleichmäßig hellbraun. D: Spanien: Sierra de Alcaraz.

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Flügeldecken dunkelbraun, manchmal mit leicht blauem Schimmer, der Nahtbereich kann mehr oder weniger stark aufgehellt sein. B: Montane Art. D: Pyrenäen, Alpen, Karpathen, sehr selten; bei uns bisher nur in Österreich.
-Flügeldecken überwiegend gelblich mit verdunkelten Schultern und dunkler Spitze. D: Frankreich: Korsika.