Gattung Pterostichus - Untergattung Parahaptoderus Jeanne, 1969

CarabidaeHarpalinaePterostichiniPterostichusCryobius
Von Arved Lompe (n. A. Schatzmayr)
Schatzmayr, A. (1942): Bestimmungstabellen der europäischen Pterostichus- und Tapinopterus-Arten 1. + 2. Teil (1943) - Koleopterologische Rundschau, BestTab..europ.Käfer 8.St >>>"F:\taxa\coleo\scans\Schatzmayr1942 Pterostichus.pdf"
Entspricht der Gruppe C der Untergattung Cryobius bei Schatzmayr (l.c.) mit nur einem Porenpunkt im dritten Zwischenraum der Flügeldecken.
#1
vecors (Tschitscherine, 1897)🗺ColeowebFlügeldecken an der Basis mit Nabelpunkt. ♂ Analsternit mit einem Kielchen. Türkei, Bulgarien.
→ 2-Flügeldecken an der Basis ohne Nabelpunkt. Kinnzahn zweispitzig [Abb. 1]. Analsternit auch beim ♂ einfach. Die Arten kommen in Bulgarien und der Türkei nicht vor.
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Abb. 1
#2
→ 3Prosternalfortsatz an der Spitze mit ziemlich scharfer, gerandeter Kante [Abb. 2].
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Abb. 2
bielzii (Fuss, 1858)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Prosternalfortsatz an der Spitze ungerandet und ungekantet [Abb. 3] zum Hals abfallend. Metepisternen kürzer als vorne bret und wie die übrigen Brustteile grob punktiert [Abb. 4]. Flügeldecken im Grunde fein quermaschig genetzt [Abb. 5]. Halsschildhinterecken scharf, spitzwinkelig, etwas nach außen vorstehend [Abb. 6]. Körper etwas größer und gestreckter [Abb. 7]. Aedoeagus [Abb. 8]. 8-9 mm. Bihargebirge.
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
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Abb. 8
#3
brevis (Duft.)Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken im Grunde fein quermaschig genetzt [Abb. 9], am Ende breit verrundet [Abb. 10]. Prosternalfortsatz relativ schmäler [Abb. 1]. Metepisternen sehr kurz und wie die übrigen Brustteile stark gerunzelt punktiert [Abb. 11]. Halsschildhinterecken scharf, rechtwinkelig, etwas nach außen vorstehend [Abb. 12]. Körper kleiner, gedrungener und stärker gewölbt als bielzii. Aedoeagus [Abb. 13]. 6,7-8,3 mm. Die Art ist vom Dobratschgebiet südlich bis Montenegro und Serbien, östlich bis Transsylvanien verbreitet. In Italien kommt sie nur östlich vom Isonzo vor.
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Abb. 9
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Abb. 10
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Abb. 1
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Abb. 11
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Abb. 12
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Abb. 13
freyi Scheibel, 1935-Aus Bosnien (Majevica planina) ist eine Unterart von brevis beschrieben, die ich nicht kenne. Sie unterscheidet sich von der Nominatform durch etwas größere und robustere Körperform und breiteren, an den Seiten vor den Hinterecken schwach ausgeschweiften Halsschild. Nach Schatzmayr kein Unterschied im Penisbau. brevis ssp.
Enthaltene Taxabielzii brevis freyi vecors
Erstellt am: 06.04.2017 · Letzte Aktualisierung: 16.01.2022 - 15:27:13
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