maxillosum (F., 1792)Die eingestochenen Punkte in der Mitte des Halsschilds mäßig groß, gegen den Seitenrand zu werden sie grob und fließen am Seitenrande selbst zu Runzeln zusammen; die Punkte in den Flügeldeckenreihen sind mehr als doppelt so groß als die in der Mitte des Halsschilds; die Zwischenräume sind grob gekörnt, das erste und zweite Abdominalsegment sind nur an den Seiten, die übrige Unterseite dicht mit haarförmigen Schuppen bedeckt; der Seitenrand ist bei nicht abgeriebenen Exemplaren an der Spitze bis zur Höhe des zweiten Abdominalsegmentes von oben und unten sehr dicht filzartig mit Federschuppen bedeckt; ♀ breit, plump
[Abb. 1], das viel seltenere ♂ etwas schlanker und kleiner, sein Penis ist stark gebogen, bis zur Ejakulationsöffnung parallelseitig, mit breiter stumpfwinklig verrundeter Spitze, deren Seiten nicht ausgeschweift sind; die Größe des Käfers ist sehr variabel; mit der Größe im allgemeinen variiert auch die Skulptur; besonders große Exemplare mit sehr großen Punkten in den Streifen findet man in Mähren, südlich von Brünn; sonst kommt der Käfer vor in Ungarn, Bulgarien, in der Türkei, im Kaukasus, in Kleinasien, Syrien und Armenien. In seinem östlichen Verbreitungsgebiete findet man die Stammform untermischt mit anderen Skulpturformen. 5,5-9 mm. Käfer kleiner, schmäler, meist auch kürzer, die Körnchen auf den Flügeldecken weniger dicht und kleiner, flacher, die Punkte am Halsschild aber gleich groß wie bei der Stammform; Penis ebenso geformt wie bei dieser. Kaukasus, Kleinasien. a. interstitiale Boh.